Wohnraumvermarktung in Meerbusch

Wohn­raum­ver­mark­tung und Flä­chen­ma­nage­ment – in Zei­ten von Kli­ma­wan­del, Ver­teue­rung von Wohn­raum, stei­gen­den Kre­dit­zin­sen und ver­än­der­ten Bedar­fen auch in Meer­busch ein wich­ti­ges The­ma.

Warum sind Wohnraumvermarktung und Flächenmanagement wichtig?

Wohn­raum­ver­mark­tung und Flä­chen­ma­nage­ment – in Zei­ten von Kli­ma­wan­del, Ver­teue­rung von Wohn­raum, stei­gen­den Kre­dit­zin­sen und ver­än­der­ten Bedar­fen auch in Meer­busch ein wich­ti­ges The­ma.

Schon im Mai 2023 haben wir eine Son­der­sit­zung zu die­sem The­ma bean­tragt. Wir haben uns dabei an fol­gen­den Punk­ten ori­en­tiert:

  • Grund und Boden sind beschränkt. Das Maß an Flä­chen­ver­sie­ge­lung muss daher drin­gend ein­ge­schränkt wer­den.
  • Jede an Inves­to­ren ver­äu­ßer­te Flä­che ist im Regel­fall dau­er­haft für städ­ti­sche Vor­ha­ben ver­lo­ren. 
  • Mit der Ver­äu­ße­rung an Inves­to­ren wer­den ins­be­son­de­re hoch­wer­ti­ge, nicht sel­ten hoch­prei­si­ge Objek­te ver­mark­tet, ver­bun­den mit der Erwar­tung einer mög­lichst hohen Ren­di­te. 

Vie­le Inves­to­ren­pro­jek­te sehen gro­ße und über­durch­schnitt­lich gro­ßen Wohn­raum, vor­zugs­wei­se in Form von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern vor. Damit wer­den Bedar­fe nach preis­günst­gem Wohn­raum nicht aus­rei­chend berück­sich­tigt.

Meer­busch liegt bzgl. der Miet­kos­ten deut­lich über dem Durch­schnitt.

Dass der Markt das regelt, führt zu „Die Gro­ßen fres­sen die Klei­nen“; die Ver­mö­gen­den ver­knap­pen den Wohn­raum für Grup­pen mit gerin­ge­rem finan­zi­el­lem Rah­men.

Vie­le Meerbuscher*innen, auch die mit gutem Ein­kom­men, sind von die­sen Ent­wick­lun­gen mas­siv betrof­fen. Ins­be­son­de­re Grup­pen mit durch­schnitt­li­chem und unter­durch­schnitt­li­chem Ein­kom­men keh­ren der Stadt den Rücken.

Wie können wir das erreichen?

Um allen Bürger*innen in Meer­busch gerecht zu wer­den, sind fol­gen­de Ansät­ze wich­tig:

  • Grund­stü­cke sol­len wei­ter im Eigen­tum der Stadt Meer­busch blei­ben .
  • Wohn­raum ist im Eigen­tum der Stadt zu ent­wi­ckeln und zu behal­ten. 
  • Bedarfs­ge­rech­ter bezahlbarer/preisgünstiger Wohn­raum muss geschaf­fen wer­den.
  • Die best­mög­li­chen För­der­op­tio­nen müs­sen genutzt wer­den 

Um alle wich­ti­gen Akteu­re an einen Tisch zu brin­gen, sol­len an die­ser Sit­zung teil­neh­men:

  • Ver­tre­tung Mie­ter­ver­ein NRW.
  • Kreis­ser­vice­ge­sell­schaft (Land­rat Pet­rausch­ke).
  • Ver­tre­tung einer kom­mu­na­len Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft (Bau­ver­ein, GWG).
  • ein*e Vertreter*in der NRW Bank, die För­der­mit­tel bereit­stellt.

Was beantragen wir?

Der Haupt- und Finanz­aus­schuss beschließt, dem Rat zu emp­feh­len, das bestehen­de Kon­zept zur „Wohn­bau­land­ent­wick­lung Meer­busch 2030 – Wohn­raum­be­darfs­ana­ly­se Meer­busch und vor­aus­schau­en­de Bau­land­ent­wick­lung“ von April 2018 zu über­ar­bei­ten, ver­bun­den mit dem Ziel, die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen, Ver­teue­rung von Wohn­raum, erhöh­te Kre­dit­zin­sen, Kli­ma­her­aus­for­de­run­gen, ver­än­der­te Bedar­fe bei zukünf­ti­gen Ent­wick­lun­gen zu berück­sich­ti­gen.

Dazu soll auch das Stra­te­gie­kon­zept Woh­nen Meer­busch aus dem April 2018 ange­passt und fort­ent­wi­ckelt wer­den.

Unse­re Begrün­dung und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det ihr im Antrags­text, den ihr euch her­un­ter­la­den könnt. Habt Ihr noch wei­te­re Anre­gun­gen oder Ideen, schreibt uns bit­te. Wir brin­gen eure Vor­stel­lun­gen dann auch ger­ne in die kom­men­de Sit­zung ein.

Wenn ihr euch über die För­der­mög­lich­kei­ten der NRW-Bank infor­mie­ren möch­tet – hier geht es zur NRW-Bank.

Beratungsergebnis

wir infor­mie­ren euch nach der Sit­zung.

Informationen

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